Es geht mir zutiefst um Sexualität - und gleichzeitig gar nicht.

Je länger ich mich beruflich und persönlich mit ihr beschäftige, desto deutlicher wird mir, dass beides gleichzeitig wahr ist.

Ich interessiere mich für das, was wir Menschen erleben - und dafür, was passiert, wenn wir Raum haben, Bedeutung langsam entstehen zu lassen.

Sexualität ist seit 2017 mein berufliches Zuhause. Über die Jahre hat sich mein Blick darauf immer weiter geöffnet. Denn Sexualität steht nie für sich allein. Wie wir unseren Körper erleben, wie wir Beziehungen gestalten, wie wir mit Nähe, Veränderungen und schwierigen Lebensphasen umgehen - all das kann sich in unserer Sexualität zeigen. Und umgekehrt kann Sexualität beeinflussen, wie wir uns selbst, andere und unser Leben erleben.

Persönlich begleitet mich die Neugier auf Sexualität schon sehr lange. Ich habe viel ausprobiert - und dabei viel entdeckt und gelernt, was alles möglich ist. Und auch, wie wichtig es für mich ist, mich selbst im Blick zu behalten. Meiner eigenen Wahrnehmung zuzuhören, ihr zu vertrauen und sie ernst zu nehmen. Zu merken, was ich möchte, was ich nicht möchte und was für mich noch offen ist - statt meine Orientierung im Außen zu suchen.

Das hat meine Sexualität nachhaltig verändert, und es hat verändert, wie ich in Beziehung bin.

Vielleicht interessiert mich Sexualität gerade deshalb bis heute so sehr.

Dass ich einmal hier landen würde, war nicht geplant.

Ich habe Lebensmittelchemie studiert und einige Jahre in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung gearbeitet. Und obwohl ich Naturwissenschaft wirklich mochte, wurde irgendwann etwas anderes immer interessanter: das unmittelbare Erleben im eigenen Körper.

Aus persönlicher Neugier wurden Meditation, Körperarbeit und schließlich die intensive Beschäftigung mit Sexualität. Irgendwann saß ich nicht mehr im Labor, sondern mit Menschen in einem Raum und sprach über Lust, Körper, Nähe und Beziehung.

Das ist inzwischen fast zehn Jahre her.

Geblieben ist mir aus meinem ersten Beruf trotzdem einiges: Ich beobachte gern, hinterfrage Annahmen und finde es ziemlich spannend herauszufinden, was tatsächlich passiert, bevor wir erklären, was es bedeutet.

Meine Arbeit hat sich verändert. Zum Glück.

Sexualität durfte in meiner Arbeit von Anfang an sehr konkret sein. Und gleichzeitig ging es immer darum, den eigenen Körper wahrzunehmen und herauszufinden, was für einen selbst stimmt.

Über die Jahre ist mir immer klarer geworden, wie grundlegend diese Fähigkeit ist: uns an uns selbst zu orientieren - auch und gerade, wenn wir in Beziehung mit anderen sind.

Heute sehe ich Sexualität deshalb in einem viel größeren Zusammenhang. Nicht weniger körperlich, nicht weniger sexuell - sondern eingebettet in die Art, wie wir mit uns selbst, mit anderen und mit dem Leben in Beziehung sind.

Und sonst

Ich bin Norddeutsche in Köln, am liebsten mit meinem Hund Hedi draußen und ziemlich glücklich, wenn irgendwo Wasser oder eine Liegefläche in der Nähe ist.

Ich habe ein naturwissenschaftliches Gehirn und finde es gleichzeitig faszinierend, mit Nichtwissen und Dingen, die nicht greifbar sind, umzugehen.

Ich mag Bewegung, Tanzen und dieses sehr spezielle Vergnügen, im eigenen Körper plötzlich etwas wahrzunehmen, das vorher einfach nicht da zu sein schien.

Ich liebe Tiefe. Und Ausgelassensein. Idealerweise muss ich mich nicht zwischen beidem entscheiden.

Ich lebe glutenfrei, mag gutes Essen - und kann mich für dunkle Schokoloade, Eis oder gute Pommes ziemlich begeistern.

Und nach all den Jahren finde ich Sexualität immer noch so interessant, dass ich freiwillig über 300 Podcastfolgen darüber aufgenommen habe.

Warum ich das tue

Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen sich selbst auch in Beziehung nicht verlieren müssen.

Dass wir unseren Körper, unsere Sexualität und unsere Bedürfnisse nicht danach ausrichten müssen, was vermeintlich normal, richtig oder vom Gegenüber gewünscht ist. Sondern lernen können, uns selbst wahrzunehmen, uns an uns zu orientieren - und gerade dadurch wirklicher in Beziehung zu treten.

Sexualität ist dafür ein unglaublich unmittelbarer Ort. Weil hier Körper, Lust, Scham, Nähe, Unterschiedlichkeit, Wünsche, Grenzen und ein hohes Maß an Verletzlichkeit zusammenkommen können. Und weil genau darin sehr viel Lebendigkeit möglich wird, wenn wir nicht schon vorher wissen müssen, wie es sein sollte.

Und für mich reicht das weit über Sexualität hinaus.

Wenn wir uns selbst nicht verlassen müssen, um mit anderen in Beziehung zu sein, müssen wir auch andere weniger dazu bringen, so zu sein, wie wir sie brauchen. Unterschiedlichkeit kann eher nebeneinander bestehen. Ein Nein muss nicht automatisch die Verbindung bedrohen. Wir können anders lieben, streiten, Entscheidungen treffen, Familie leben und einander begegnen.

Dabei glaube ich nicht, dass wir nur genug Eigenverantwortung übernehmen müssen und dann alles vollständig in der Hand haben. Wir leben in Beziehungen, wechselseitigen Abhängigkeiten und Bedingungen, die wir nicht allein komplett verändern können. Aber wir können immer wieder herausfinden, wo unser eigener Spielraum liegt - und von wo aus wir dem begegnen, was gerade ist.

Warum ich das tue

Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen sich selbst auch in Beziehung nicht verlieren müssen.

Dass wir unseren Körper, unsere Sexualität und unsere Bedürfnisse nicht danach ausrichten müssen, was vermeintlich normal, richtig oder vom Gegenüber gewünscht ist. Sondern lernen können, uns selbst wahrzunehmen, uns an uns zu orientieren - und gerade dadurch wirklicher in Beziehung zu treten.

Sexualität ist dafür ein unglaublich unmittelbarer Ort. Weil hier Körper, Lust, Scham, Nähe, Unterschiedlichkeit, Wünsche, Grenzen und ein hohes Maß an Verletzlichkeit zusammenkommen können. Und weil genau darin sehr viel Lebendigkeit möglich wird, wenn wir nicht schon vorher wissen müssen, wie es sein sollte.

Und für mich reicht das weit über Sexualität hinaus.

Wenn wir uns selbst nicht verlassen müssen, um mit anderen in Beziehung zu sein, müssen wir auch andere weniger dazu bringen, so zu sein, wie wir sie brauchen. Unterschiedlichkeit kann eher nebeneinander bestehen. Ein Nein muss nicht automatisch die Verbindung bedrohen. Wir können anders lieben, streiten, Entscheidungen treffen, Familie leben und einander begegnen.

Dabei glaube ich nicht, dass wir nur genug Eigenverantwortung übernehmen müssen und dann alles in der Hand haben. Wir leben in Beziehungen, Abhängigkeiten und Bedingungen, die wir nicht einfach verändern können. Aber wir können immer wieder herausfinden, wo unser eigener Spielraum liegt – und von wo aus wir dem begegnen, was da ist.

Ich bleibe mit mir in Kontakt, damit ich dir wirklich begegnen kann.

Was ich mitbringe

Meine Arbeit ist aus unterschiedlichen fachlichen Richtungen gewachsen - von körperorientierter Sexualberatung und sexualtherapeutischen Ansätzen über Coaching und Paarcoaching bis zu Meditation und Naturwissenschaft.

  • R
    Systemisches Coaching - Ausbildung, InKonstellation (dvct und ECA-zertifiziert), Köln
  • R
    Sexological Bodywork - Ausbildung, Diplom Abschluss, M. Meier, B. Jecko, Dinkelscherben
  • R
    Sexocorporel - Weiterbildung, Stufe I, ZiSS, Berlin
  • R
    Bedürfnisorientiertes Paarcoaching i. A. - Ausbildung, R. Schneider, Leipzig
  • R
    Lehrerin für zeitgemäße Meditation - Ausbildung, H. Hagen
  • R
    Reiki Grad 1 und 2 - Weiterbildungen, A. Bünting
  • R
    Human Design Coach - Ausbildung, A. Hauer-Frey
  • R
    Theta Healing Basis und Aufbau - Weiterbildungen, E. Flores
  • R
    Lebensmittelchemie - Studium, Diplom sowie 1. und 2. Staatsexamen, Universität Hamburg

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie diese unterschiedlichen Ausbildungen und Stationen meine Arbeit geprägt haben, findest du auf der Startseite mehr zu meinem Weg, meiner Erfahrung und Expertise.